Der Verstoß gegen ein Unterlassungslassungsgebot ist Bullshit

VonCKR

Der Verstoß gegen ein Unterlassungslassungsgebot ist Bullshit

Gegen eine Influencerin war ein Unterlassungsgebot ergangen, aus dem sich ergab dass sie ein bestimmtes Produkt nicht mit dem Begriff „Bullshit“ bezeichnen darf. Die Influencerin hat nach dieser Entscheidung das Produkt mit der Bezeichnung „B********t“ bzw. „Noch mehr B***“ versehen.

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat daran mit Beschluss vom 23 September 2021 Aktenzeichen 6 W 76/21 einen Kern gleichen Verstoß gesehen und ein Ordnungsgeld gegen die Influencerin verhängt.

Das Gericht ging davon aus das das menschliche Gehirn beim Lesevorgang den mit Sternchen versehenen Begriff nur als das Schimpfwort „Bullshit“ verstehen kann.

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